Erbkrankheiten bei der Britisch Kurzhaar: HCM und PKD

Bei den BKH können zwei erblich bedingte Krankheiten auftreten:

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine, bei Katzen häufig vorkommende, schwere Herzerkrankung. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Ultraschalluntersuchung und erkrankte Katzen müssen lebenslang medikamentös behandelt werden. Bei Katzen, die für die Zucht eingesetzt werden sollen, sollte vorher ein DNA-Test Sicherheit geben, dass die Elterntiere die Veranlagung zu dieser Herzkrankheit nicht weitervererben können.

PKD steht für Polycystic Kidney Disease. Das sind erblich bedingte Nierenzysten (das sind flüssigkeitsgefüllte Bläschen in den Nieren), die nicht nur bei Britisch Kurzhaar Katzen, sondern auch bei anderen Katzenrassen vorkommen können. Da sich die Symptome erst im Alter von mehreren Jahren zeigen, sollte sicherheitshalber bereits bei Kitten eine Ultraschall-Untersuchung vorgenommen werden. Bei dieser Untersuchung kann die Veranlagung zu PKD schon früh nachgewiesen werden, was vor allem bei Katzen, die zur Zucht eingesetzt werden sollen, unbedingt gemacht werden sollte.

Auch aus diesem Grund ist es von großer Wichtigkeit, bei der Wahl eines Züchters die Augen offen zu halten und vorab schon nach einem Ausschluss dieser beiden Erbkrankheiten zu fragen.

3 Entscheidungen vor der Anschaffung einer Katze

3 Entscheidungen vor der Anschaffung einer Katze

Eine Katze oder zwei Katzen?

Katzen sind gerne in Gesellschaft. Vor allem, wenn Sie beruflich den ganzen Tag außer Haus sind, ist es eine Überlegung wert, gleich zwei Katzen anzuschaffen. Die Eingewöhnung im neuen Zuhause fällt viel leichter und Langeweile oder Einsamkeit kommen gar nicht erst auf. Außerdem halten sich die beiden Stubentiger durch ausgiebiges Toben gegenseitig fit. Erfahrungsgemäß kommen gleichgeschlechtliche Katzen auf Dauer am besten miteinander klar. Ideal wären natürlich zwei Wurfgeschwister, was jedoch leider nicht immer möglich ist.

Katzenkind oder erwachsene Katze?

Es gibt wohl kaum etwas niedlicheres als Katzenkinder. Allerdings braucht man sehr viel Zeit und gute Nerven, denn in ihrer Sturm- und Drangphase sind kleine Kätzchen ganz schön anstrengend. Außerdem braucht ein Katzenkind gerade in der ersten Zeit ganz besonders viel Zuwendung und Geborgenheit. Es vermisst seine Mutter und seine Geschwister und muss sich an die neue Umgebung und die fremden Menschen erst noch gewöhnen. Das kann auch einige sehr unruhige Nächte mit sich bringen! Sind Sie darauf vorbereitet und können die nötige Zeit aufwenden, ist es natürlich eine große Freude, ein Katzenkind beim Aufwachsen zu beobachten und zu begleiten.
Sind Sie jedoch berufstätig und dadurch tagsüber nur wenig zuhause, ist es für Tier und Mensch besser, sich für eine erwachsene Katze zu entscheiden.

Katze oder Kater?

Bei kastrierten Katzen gibt es eigentlich keine nennnenswerten Temperamentsunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren.
Viel entscheidender ist der individuelle Charakter jeder einzelnen Katze und wie stark die Bindung an „ihren“ Menschen ist.
Bei Freigängern ist zu bedenken, daß Kater zuweilen ihre Streifzüge sehr gerne ausweiten und schonmal eine ganze Weile nicht zurückkommen. Außerdem tragen sie ihre Revierkämpfe um einiges ruppiger aus als weibliche Katzen.
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